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Isolator

2011/2012

Installation, Mixed Media

Stresa, Italien

Stedelijk @Trouw, Amsterdam

Eine Kernfrage der Metaphysik lautet: gibt es in der Materie einen „Geist“?

„Isolator“ ist der Versuch, die im Raum gespeicherten Spuren menschlicher Existenz spür- und erfahrbar zu machen. Die Installation ist in einer antiken Küche auf der Isola Bella aufgebaut. Was brodelte hier in der Vergangenheit in den vielen Kochtöpfen? Welche Szenen des Lebens haben sich hier abgespielt? Die Mauern als stumme Zeugen haben es miterlebt. „Isolator“ bringt sie zum Sprechen. 

 

Drei Spots erhellen den verdunkelten Raum und reflektieren auf der Oberfläche des mit schwarzem Wasser gefüllten 15“ Lautsprecher, der auf dem nackten Boden steht. An der gegenüberliegenden Wand erscheinen drei Lichtkreise, die ihre Form verändern, wenn die Membrane des Lautsprechers sich bewegt. Die Bewegung wir durch einen Klang erzeugt, dessen Frequenz sehr tief und damit nicht hörbar ist. Die Frequenzen dieser tonalen Ebene sind für unser Ohr zu tief. Sie bilden auf der Wasseroberfläche trotzdem Muster und Wellen, die das Licht brechen und streuen.  Vier weitere Lautsprecher sind in den Ecken des Raumes verteilt. Sie spielen eine Mehrkanal-Komposition aus den Geräuschen des sich bewegenden Mobiliars.

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