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NEUES

Revisited: Generatoren und Generationen – Audio-Feature von Peter Simon & Freya Hattenberger

>>>medienwerk.nrw

Revisited: Generatoren und Generationen. Experimente – Musik – Elektronik in NRW #audio ist die nunmehr dritte Ausgabe dieser Recherchen, in der die Zuhörer*innen diesmal in die klangliche Seite der medialen Künste eintauchen können. Ausgehend von der Gründung des Studios für elektronische Musik des WDR in Köln zeichnen die Autor*innen Freya Hattenberger und Peter Simon Wege nach, die Musiker*innen und Künstler*innen im Bereich der experimentellen Musik in der Region verfolgt haben, und lassen viele der Akteur*innen von damals und heute zu Wort kommen. Als das Kölner Tonstudio 1951 ins Leben gerufen wurde, war es weltweit das erste seiner Art und konnte somit namhafte Musiker*innen wie z.B. Györgi Ligeti, Henry Pousseuer, Gottfried Michael Koenig und weitere ins Rheinland locken, die künstlerisch die technischen Möglichkeiten vor Ort erforschten und bedeutende avantgardistische Kompositionen erschufen. Seitdem hat sich vieles verändert. Statt eines aus heutiger Sicht beinahe barock anmutenden Studios mit schrankgroßer Technik genügen heute oftmals ein Laptop und handliche Instrumente, mit denen auch Zuhause flexibel produziert und online veröffentlicht werden kann.

Mit
Gertrud Glosemeyer, Toningenieurin WDR, AD
Wiebke Spieker, Musikwissenschaftlerin
Markus Hassler, Toningenieur, WDR
Dirk Reith, Professor AD, Folkwang Universität der Künste, Essen
Dirk Franken, Tontechniker, WDR

Denise Ritter, Klangkünstlerin, Komponistin
Miki Yui, Komponistin, Künstlerin
Joker Nies, Musiker, Improvisator, Techniker, Autor
hans w koch, Künstler, Professor Kunsthochschule für Medien KHM, Köln
Stefan Schneider, Musiker
Musik von: Miki Yui, Denise Ritter, Joker Nies, hans w koch, Stefan Schneider

Mit:
Waltraud Blischke, Dozentin Robert Schumann Universität, Düsseldorf
Mari van Dus, Musikerin, Musikaktivistin
Till Kniola, Labelbetreiber, Veranstalter
Achim Zepezauer, Künstler, Veranstalter
Frank Dommert, A-Musik Gründer und Mitbetreiber, Veranstalter
Joker Nies, Musiker, Improvisator, Techniker, Autor
hans w koch, Künstler, Professor Kunsthochschule für Medien KHM, Köln
Dirk Reith, Professor AD, Folkwang Universität der Künste, Essen
Stefan Schneider, Musiker
Musik von: N(33), Achim Wollscheidt, Damian T Dziwis, Konrad Kraft, Limpe Fuchs

Freya Hattenberger & Peter Simon –  presents STRING THEORY

Talk and sounds from Les Éclairs and other projects.

ON 674FM at FUNKT Sessions 08.11.2022, 16:00 CET

 

FUNKT sessions ist ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln

jeden 2. & 4. Dienstag 16–18 h @674.fm

und jeden 1. Donnerstag 19–21 h Radio Studio Néau / Eupen @ studioneau.be

www.gerngesehen.de/funkt/

Freya Hattenberger und Peter Simon kooperieren seit 2008 in gemeinsamen Klangkunst- und Performance-Projekten.
Sie beschäftigen sie sich seit langem mit der Interaktion zwischen dem Hörbaren und dem Sichtbaren – sowie der unsichtbaren Seite der Architektur.
Das Projekt „MEANDER TAPES – Tender Sounds For Brutalist Architecture“ greift einerseits den Charakter der umherschwebenden Klänge im Raum auf. Ebenfalls verweist er auf den Mäander als Ornament, welcher zuerst als strukturbetonendes architektonisches Element in Form von Friesen erscheint. Sie interessiert der Widerspruch zwischen der starren, massiven, harten Materialität des Betons und dem fluiden, jede Form ausfüllenden Klang. Der Klang ist das Medium, das sich der Form und Struktur des Raumes anpasst, ihn beschreibt, zum Leben erweckt und eine neue Dimension definiert. Das Gebäude ist ihr Instrument. Befinden sie sich in diesem Resonanzraum, werden sie Klangerzeuger – und somit Teil des Instruments.

Eine weitere Arbeit die sie vorstellen werden ist „IHNAHE EXHALE“. Hier werden durch Methoden der Bioakustik Aktionen von Mikroben hörbar, mit denen sie in einen künstlerischen Dialog treten. Das klangliche Ergebnis nimmt wiederum Einfluss auf die sonifizierten Prozesse selbst und evoziert tief empfundenen Respekt vor allem Lebendigen. In diesem Kontext ist auch das Werk „Terra Incognita“ zu hören. Hier treffen in einer natürlichen Umgebung unmittelbar erzeugte Klänge auf die Bewohner des Habitats. In diesem Dialog ergeben sich diverse Momente der Irritation.

In dem Projekt STRING THEORY erkunden sie das Zwischenräumliche und Zwischenmenschliche.
Im thematischen Mittelpunkt ihres Live-Sets steht die Interaktion und gegenseitige Beeinflussung von wissenschaftlicher Erkenntnis und akustischer Wahrnehmung.

MARL INDUSTREAL – 01_state of the art lift system

Written and produced by Peter Simon
Camera: Tom Briele

Recorded Live in the empty Skulpturenmuseum Glaskasten Marl in 2022
Mastering by Clos et Omono 2022 on REVOX A77, SM 468 from Recording The Masters

Thanks to: Georg Elben, Stephan Wolters, HPP Architekten GmbH, Sebastian Helm, Detlef von Homeyer, Onur Karaca and Tom Briele for the great video work

This experimental arrangement consists of the sound that is brought into the room. It is electronically modeled sounds that are produced in the room. There is an initial idea of which instruments will be used. How and why is decided on the spot in the improvisation with them. Like a sculpture of sound that is positioned in the space. The rooms in the museum are empty. No works of art are exhibited. The electronic sound that is sent into the room takes over the role of the work of art, the sculpture. It becomes a sculpture of sound. But it is also a changeable, kinetic sculpture that temporarily moves through the rooms.
Everything is improvised. It emerges directly in the moment, it grows, moves through the space and disappears again, fizzles out, until a new sound comes and spreads.

Brutalism as an architectural style is a worldwide phenomenon. It is the architecture in which we grew up. A love-hate relationship connects us with these buildings, whose fascination is fed by the monolithic.
School buildings, museums, city halls, libraries… at the moment we are experiencing a paradigm shift and see these buildings threatened with demolition. More and more of these complexes are disappearing from the cityscape. Structural substance is crumbling, the preservation of historical monuments is dealing with them. Brutalism once again becomes a generational issue.

Brutalism is a system outside political ideologies. Whether in Texas, Brussels or Bratislava; Brutalist buildings were built both in the communist Eastern Bloc and in the capitalist West.

 

MARL INDUSTREAL – short documentation of the working process

In this second experimental setup I worked with the room. Here I took the sounds that were already present in the room (from the outside as well as from the inside) and amplified them and played them back into the room. This resulted in feedbacks that I continued to work with. I played with the individual, specific frequencies, the standing waves that resulted from the material, and thus made the whole room vibrate.
Depending on the location and material, different frequency ranges stood out and were more present than others.

 

 

Black Bird Night Noise

by Peter Simon

60 seconds radio piece, 2021, stereo, N° 157

Playlist >>>

STRING THEORY

by Peter Simon & Freya Hattenberger

Soundperformance zum Abschluss der Ausstellung von Freya Hattenberger „Tomorrow I’ll return and continue“, Fotografie und Installation.

19.06.2022, Coelner Zimmer, Schirmer Strasse 39, 40211 Düsseldorf

Brutalismus (4) „Béton Brut Bangalore“ von F. Hattenberger und P. Simon

Beim INDERNET hybrid Festival !

Eröffnung am 17.06.2022, 20:00

17-25.06.2022 in Rhenania Kunsthafen Köln

Zur Veranstaltung >>>>

Brutalismus (3) „Béton Brut Bangalore“ von F. Hattenberger und P. Simon

WDR 3 Open Sounds 07.05.2022 57:09 Min. Verfügbar bis 07.05.2023 WDR 3 Von Ilka Geyer

Zum Abschluß der Brutalismus-Trilogie im Studio Akustische Kunst hören wir nach Indien
Das Projekt „Béton Brut Bangalore – Sound as Ornament“ setzt sich auf interdisziplinäre Weise mit Klangkunst, Performance und Architektur auseinander.

Zur Sendung >>>>

Audio-Feature von Peter Simon und Freya Hattenberger über die erste Ausgabe des Festivals Videonale 1984.

In der Webserie Revisited begeben sich Akteur*innen der Medienkunst und digitalen Kultur aus NRW auf eine künstlerische Forschungsreise. Im Fokus steht in jeder Episode ein Ereignis oder eine Entwicklung aus der Geschichte der medialen Künste in der Region.

Konzeptioniert und Produziert für das Medienwerk.NRW 2022

Pt. 1: Mit Dieter Daniels (Mitbegründer Videonale), Petra Unnützer (Mitbegründerin Videonale), Georg Elben (ehemals Leitung Videonale), Tasja Langenbach(Künstlerische Leitung Videonale) und Regina Wyrwoll (Mitbegründerin Videonale).

Pt. 2: Mit Maria Vedder (Videokünstlerin), Marcel Odenbach (Bildender Künstler), Monika Funke Stern (Filmemacherin und Videokünstlerin), Egon Bunne (Videokünstler und Hochschuldozent) und Regina Wyrwoll (Mitbegründerin Videonale).

Pt. 3: Mit Julia Stoschek (Gründerin JULIA STOSCHEK FOUNDATION), Linnea Semmerling(Direktorin Stiftung imai), Andreas Weisser (Diplom-Restaurator zeitbasierte Medien) und Axel Wirths (Geschäftsführer 235 Media).

Laboratorio Abierto | Paisajes invisibles: Cerros, caos y olas.

19. November, 18.30 Uhr, B.A.S.E Tsonami, Valparaiso.

Paisajes invisibles: Cerros, caos y olas

Ein offenes Labor von den Künstler*innen: Peter Simon (Deutschland), Isabel Florencia (Chile) und Amelie Gut (Frankreich). Im Rahmen des Programms Resonancias, das vom Goethe-Institut Chile und dem Französischen Institut Chiles mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Kulturfonds und des chilenischen Ministeriums für Kultur, Kunst und Kulturerbe organisiert wird und an dem B.A.S.E Tsonami als Partner beteiligt ist.

BLAUES RAUSCHEN „on air“
from 23:00 WDR3 open sounds 
Saturday, 20.11.2021

Those who missed the live performances at the BLAUES RAUSCHEN festival this fall will now have the opportunity to experience at least the acoustic part.

Freya Hattenberger / Peter Simon and Caroline Profanter were guests at the atelier automatique in Bochum on September 29th.

Moderation: Ilka Geyer
Editor: Markus Heuger

LINK: WDR SENDUNG>>>>>

The duo Freya Hattenberger/Peter Simon draws attention to relationships with non-human creatures in a bioacoustic experiment. Caroline Profanter weaves the audience into a web of microtonal feedback until it is no longer possible to distinguish between origin and echo.

All living things need communication. Even if it has no speech organ, it has a voice. Biological processes give rise to sound events and provide signs of life. In a laboratory-like setup, the duo Simon/Hattenberger uses bioacoustic methods to investigate the sound production of microbes and enter into an artistic-experimental dialogue with them. Their „voices“ are the instruments that the two stimulate and orchestrate. What becomes audible is a manifestation of life itself.

Text: BLAUES RAUSCHEN

Live Synth Session with the Ocean 2021
Atlantic + Moog + stereo mics + surf&waves

Camera: Freya Hattenberger
Edit: Peter Simon
Music: AtomBeauRough 2021 ©

blaues rauschen 2021

festival für digitale soundexperimente, elektronische musik, performance, tanz, installation

LIVE

Peter Simon & Freya Hattenberger

inhale_exhale

Mittwoch | 29. September 2021 | 20.30 Uhr
atelier automatique Bochum

Alles Lebendige braucht Kommunikation. Selbst wenn es kein Sprachorgan besitzt, hat es eine Stimme. Biologische Prozesse lassen Schallereignisse entstehen und liefern Lebenszeichen.

In unserem laborartigen Aufbau untersuchen Simon/Hattenberger mit Methoden der Bioakustik die Lauterzeugung von Mikroben und treten mit ihnen in einen künstlerisch-experimentellen Dialog. Ihre „Stimmen“ sind die Instrumente, die die beiden stimulieren und orchestrieren. Hörbar wird eine Manifestation des Lebens an sich.

Einatmen… Ausatmen…

Mehr Informationen >

Audio-Feature von Freya Hattenberger und Peter Simon

Im Fokus der ersten Episode steht die Ausstellung Reservate der Sehnsucht des HMKV Hartware MedienKunstVerein, die 1998 im Kellereihochhaus der ehemaligen Union-Brauerei in Dortmund stattgefunden hat. Die für die Stadt, Region und Medienkunstszene zukunftsweisende Ausstellung wirkt bis heute nach. Nicht nur hat die Schau, in der 30 regionale und internationale künstlerische Positionen die beeindruckende Halbruine bespielten, die medialen Künste noch stärker im Ruhrgebiet verankert, auch im Bereich der Restrukturierung und Umnutzung der alten Industriebauten in der Region gilt die Ausstellung als wegweisend und war ein wichtiger Impuls dafür, dass in dem Gebäude das heutige Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität eingerichtet wurde.

META_MORPH

META_MORPH

Im Rahmen der INTRAREGIONALE 2021

13.06.- 21.08.2021, Gut Harms, Poggenhagen

Klangkunstfestival in der Region Hannover

Weitere Informationen >

Die zweiteilige Arbeit im Kulturgut Poggenhagen beleuchtet das Thema Bioakustik.

Zwei Installationen / Klangskulpturen an zwei verschiedenen Orten auf dem großen Gelände korrespondieren miteinander. Beide Installationen beleuchten das Verhältnis von Mensch und Natur und versuchen auf sensitive Art das Gleichgewicht eines Biotops/Kollektivs zu erläutern. Wie kommuniziert die Natur mit dem Menschen? Welche Missverständnisse/ Übersetzungsfehler können entstehen?

Sind wir mit unseren Sinnesorganen in der Lage, die Vielfalt der Klänge der Natur vollständig wahrzunehmen und zu verstehen?

Sounddesign for the Film LYDIA by Christian Becker,
at the 67. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 1.-10. Mai 2021

wins the prize:

  • NRW competition at the 67 International Short Film Festival Oberhausen
  • Preis der Stadt Duisburg at the Duisburger Filmwoche 2021

Bangalore BANG !

by Peter Simon & Freya Hattenberger on FUNKT

 

The composition ‘BANGALORE BANG!’ was created from audio material collected on site during the residency at the Goethe Institute / Max Mueller Bhavan in Bangalore, India.

We were particularly interested in recording the acoustic ‘fingerprint‘ of the country’s rapidly growing megacity and IT metropolis.  In this audio piece, we consider the interplay of urbanism and city planning and engage with the city’s residents and their lives. Materiality, speed, urban structure and the fluid reality of Indian culture form an ornament of sound in this composition.

Special thanks to Goethe-Insitute / Max Mueller Bhavan  and bangaloREsidency

NEBELKAMMER

in THE WIRE TAPPER 55

from the album DEXINARIUM

The Wire Tapper 55

All copies of the April 2021 issue of The Wire will come complete with an exclusive free CD attached to the cover, The Wire Tapper 55, the latest volume in the acclaimed series of new music compilations.

As with previous volumes this CD, which has been compiled by Shane Woolman, Astrud Steehouder and James Gormley, is packaged in a heavy duty card sleeve designed by The Wire’s art director Ben Weaver and featuring artwork by Infinite Livez. It contains a range of new, rare or exclusive tracks from across the spectrum of the kind of underground/outsider musics covered in The Wire.

INTRAREGIONALE 2021

Klangkunstfestival in der Region Hannover, 13.06 – 18.07.2021

Installation in BOVISTA UND PARK, KulturGut Poggenhagen

Weitere Informationen >

New album DEXINARIUM by De Xin

on bandcamp

New sound piece for broadcast